Von Banner und Kleinod zur Schützenfahne

Das Erzbistum Bamberg feiert in diesem Jahr sein 1000jähriges Bestehen. In der Schenkungsurkunde Kaiser Heinrichs anno 1007 sind auch die Hallstadter Schützen erstmals benannt. Wir haben also allen Grund mit zu feiern, denn die Wachmannschaften am einstigen Königshof, aus denen die Schützen hervorgingen, muss es demnach schon vorher gegeben haben.

Es war ein langer Weg, von den Pfeil- u. Bogenschützen, die Schießgesellen der langen Rohre, dem Veteranen- u. Kriegerverein und der Schützengilde bis hin zu den heutigen Königshof-Schützen, denen wir auch heute noch angehören. Die einstige Bürgerwehr wurde vielfach von Kriegen gezeichnet und es gab es auch ein ständiges Auf und Ab in der Vereinsgeschichte. Es fanden sich aber immer wieder mutige Männer, die sich zusammenschlossen, um den Schießsport zu betreiben, Brauchtum auch in schlechten Zeiten zu ihrer Fahne zu stehen.

Das Fahnenrecht, das uns von Fürstbischof Neythardt von Thüngen anno 1594 erneut zuerkannt wurde, konnten wir bis heute erhalten. Die alte Fahne, die in den Kriegswirren 1945 verloren ging, konnte 1958/59 durch ein neues Banner ersetzt werden. Diese Fahne wurde von Ehrenmitglied, Hr. Franz Rössert, kirchlich geweiht.

Verschleißerscheinungen machten in diesem Jahr die Anschaffung einer neuen Fahne notwendig. Sie soll in einem ökumenischen Gottesdienst zur Anna Kirchweih ihre Weihe erhalten. Dies ist zugleich unser Jahrestag der 80jährigen Wiedergründung.